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Bauschutt Container mieten

Wer Bauschutt entsorgen muss, zahlt je nach Containergröße und Region zwischen 150 und 450 Euro. Auf MeinEntsorgungsvergleich vergleichst du kostenlos geprüfte Entsorger in deiner Postleitzahl und buchst den günstigsten Bauschuttcontainer direkt online. Ziegelsteine, Betonreste, Fliesen und Putz gehören in einen reinen Bauschuttcontainer ohne Fremdanteile. Falsch befüllte Container werden mit einer Sortiergebühr von bis zu 125 Euro je Kubikmeter belastet oder gar nicht erst mitgenommen. Sortenreiner Bauschutt wird nach der Abholung in zertifizierten Recyclinganlagen aufbereitet und als Sekundärrohstoff im Straßen- und Tiefbau wiederverwendet.

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Befüllungsregeln

Was darf in den
Bauschutt Container?

✓

Das darf rein

  • Ziegelsteine und Ziegelbruch
  • Beton ohne Armierung (z.B. Betonabbruch und Betonreste)
  • Mauersteine und Mauerwerk
  • Dachziegel und Klinkersteine
  • Natursteine (z.B. Sandstein, Marmor, Pflastersteine)
  • Fliesen, Kacheln und Sanitärkeramik (z.B. Waschbecken, Toiletten)
  • Putzreste und Mörtel auf mineralischer Basis
  • Estrich ohne Anhaftungen
  • Fels
✗

Das darf nicht rein

  • Bodenaushub und Erde jeglicher Art
  • Gips und gipshaltige Baustoffe (z.B. Rigips)
  • Ytong, Porenbeton, Bimssteine und Gasbeton
  • Asbesthaltige Materialien (z.B. Eternitplatten)
  • Dämmplatten, Mineralwolle und Glaswolle
  • Dachpappe, Teerpappe und Bitumenpappe
  • Holz und Holzabfälle jeglicher Art
  • Farben, Lacke und Lösungsmittel
  • Elektroschrott, Batterien und Altreifen
  • Haushaltsabfälle und Sperrmüll

Praktische Hinweise

Befüllung und
Aufstellung

Befüllung

Container gleichmäßig befüllen und nicht über den Rand hinaus beladen — überladene Container dürfen vom Fahrer abgelehnt werden.

Rangierplatz für den LKW

Für die Anlieferung und Abholung benötigt der LKW ausreichend Rangierplatz von mindestens 3 Metern Breite und 10 Metern Länge. Tiefhängende Äste oder Leitungen müssen beachtet werden.

Empfohlene Größen

  • 3 m³ — Badezimmer oder Küche (150 – 220 €)
  • 7 m³ — Kernsanierung einzelner Räume (200 – 320 €)
  • 10 m³ — Komplette Wohnungsrenovierung (280 – 450 €)

Ø Preisbereich: 150 – 450 €

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Bauschutt Container

Ein Bauschuttcontainer kostet je nach Größe und Region zwischen 150 und 450 Euro inklusive Lieferung, Abholung und Entsorgung. Ein 3 m³ Container liegt typischerweise bei 150 bis 220 Euro, ein 7 m³ Container bei 200 bis 320 Euro und ein 10 m³ Container bei 280 bis 450 Euro. Städte mit hoher Nachfrage wie München oder Hamburg liegen meist am oberen Ende der Preisspanne. Über MeinEntsorgungsvergleich siehst du sofort die aktuellen Preise geprüfter Entsorger in deiner Postleitzahl.
In den Bauschuttcontainer gehören ausschließlich mineralische Baustoffe: Ziegelsteine und Ziegelbruch, Beton ohne Armierung, Mauersteine, Dachziegel, Natursteine wie Sandstein und Pflastersteine, Fliesen und Sanitärkeramik, Putzreste und Mörtel auf mineralischer Basis sowie Estrich ohne Anhaftungen. Nicht erlaubt sind Gips, Ytong, Porenbeton, Dämmmaterial, Holz, Dachpappe, Asbest und Haushaltsabfälle.
Nein. Gips und gipshaltige Baustoffe wie Rigips oder Gipskartonplatten dürfen nicht in den Bauschuttcontainer. Gips stört den Recyclingprozess und kann bei Kontakt mit Feuchtigkeit Schwefelwasserstoff freisetzen. Rigips kommt in den Baumischabfall oder wird separat entsorgt.
Nein. Ytong, Porenbeton, Gasbeton und Bimssteine dürfen nicht in den Bauschuttcontainer. Diese Leichtbaustoffe enthalten Sulfatverbindungen und stören die Aufbereitung im Recyclingwerk. Sie müssen als Baumischabfall oder in einem separaten Container entsorgt werden. Viele Entsorger listen diese Materialien explizit als unzulässig.
Nein. Beton mit Stahlarmierung gehört nicht in den reinen Bauschuttcontainer. Das Metall muss vorher mit einem Winkelschleifer oder Abbruchhammer vom Beton getrennt werden. Reiner Betonabbruch ohne Stahlreste darf in den Bauschuttcontainer. Armierter Beton in größeren Mengen kann über einen speziellen Betonschutt-Container mit Recyclingnachverfolgung entsorgt werden.
Reiner Bauschutt ohne Fremdanteile wird in zertifizierten Recyclinganlagen zu Recycling-Schotter, Füllmaterial und Unterbaustoffen aufbereitet. Seit der Mantelverordnung 2023 gelten bundesweit einheitliche Grenzwerte für die Wiederverwendung: Sauber getrennter Bauschutt der Klasse RC-1 oder RC-2 darf direkt im Straßen- und Tiefbau eingesetzt werden. Das ist der Hauptgrund für die strenge Trennung: Falsch befüllte Container können nicht recycelt werden und müssen teuer deponiert werden.
Bauschutt gehört zu den schwersten Abfallarten. Ein 7 m³ Container gefüllt mit Beton kann 7 bis 10 Tonnen wiegen. Die meisten Entsorger setzen ein Gewichtslimit von 2 bis 3 Tonnen je Kubikmeter an. Bei der Buchung unbedingt auf die angegebene Gewichtsgrenze achten. Wer das Limit überschreitet, zahlt eine Übergewichtsgebühr je angefangene Tonne.
Ja. Für Container auf öffentlichem Grund wie Straße oder Gehweg ist eine Sondernutzungserlaubnis bei der Gemeinde erforderlich. Viele Entsorger übernehmen die Beantragung auf Wunsch. Auf Privatgelände ist keine Genehmigung nötig.
Auf Privatgelände gibt es keine gesetzliche Zeitbegrenzung. Auf öffentlichem Grund ist die Standdauer in der Sondernutzungserlaubnis festgelegt und beträgt meist 3 bis 14 Tage. Viele Entsorger bieten Standardmietzeiten von 7 Tagen an. Längere Standzeiten sind gegen Aufpreis möglich. Wichtig: Die meisten Angebote beim Preisvergleich beinhalten eine Standdauer von mindestens 7 Tagen.

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